Nicht jeder Feuerwehreinsatz ist alltäglich. Zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz wurden wir alarmiert, nachdem ein Feuerwehrfahrzeug einer benachbarten Feuerwehr aus Dachau, das sich auf einer Bewegungsfahrt befand, von aufmerksamen Passanten angehalten worden war. Diese meldeten, dass eine Entenmutter beim Überqueren der Stadtstraße überfahren worden sei und sich ihre fünf Küken daraufhin in den angrenzenden See geflüchtet hätten.

Nach unserem Eintreffen wurde der Uferbereich erkundet. Zwei Einsatzkräfte rüsteten sich hierfür mit Wathosen aus, um die Suche entlang des Gewässers durchführen zu können. Nach kurzer Zeit konnte die Entenfamilie schließlich ausfindig gemacht werden. Dabei stellte sich heraus, dass die Entenmutter entgegen der ersten Meldung unverletzt war und sich bereits wieder fürsorglich um ihre Küken kümmerte. Die zunächst gemeldete, überfahrene Ente war somit offenbar nicht die Mutter, sondern ein anderes Tier.

Da keine Gefahr mehr bestand und kein weiteres Eingreifen der Feuerwehr erforderlich war, konnte der Einsatz beendet werden. Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte im Einsatz.

Auch wenn dieser Einsatz glücklicherweise ohne Eingreifen endete, zeigt er einmal mehr, wie aufmerksam Bürgerinnen und Bürger sind und dass jeder Notruf ernst genommen wird – selbst wenn sich die Lage vor Ort letztlich als harmlos herausstellt.